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Zwei Preise für Einfamilienhaus-Projekt / „die weiße stadt“ vor Fertigstellung

© HA SEG mbH
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01
Nov

Ein privates Wohnhaus im Projekt „die weiße stadt“ hat jetzt zwei Design-Preise gewonnen: den Iconic Award in der Kategorie Architektur Domestic und den German Design Award Special 2016 des Rates für Formgebung. Die „weiße stadt“ ist ein ambitioniertes Architekturkonzept, das die HASEG im Rahmen der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Riedberg gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main entwickelt hat. Das Wohnhaus wurde von bb22 architekten+stadtplaner für einen privaten Bauherrn geplant und gebaut.

Der Iconic Award prämiert visionäre Entwürfe aus unterschiedlichen Sparten der Architektur. Der German Design des Rates für Formgebung Award hat zum Ziel, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken und zu präsentieren. In der Begründung des Rates heißt es: „Das Einfamilienhaus ist ein toller, eleganter Beitrag zum Thema Wunschhaus in hoher Verdichtung. … Typologisch eigentlich eine Doppelhaushälfte, wirkt es dennoch wie ein frei stehendes Gebäude. So verzahnen sich zum einen die Außenräume skulptural mit dem Gebäude, zum anderen sind die übergroßen Fenster mit variablen Schiebelementen ausgestattet, wodurch ein hohes Maß an Ausblick und Privatheit – trotz räumlicher Enge – möglich wird.“

Die Realisierung des Ensembles „die weiße stadt“ ist bereits weit vorangeschritten, von den geplanten 30 Einzel- und Doppelhäusern sind inzwischen 27 fertig gestellt, die übrigen Häuser befinden sich im Bau. Die HASEG entwickelte mit der Stadt Frankfurt ein mehrstufiges Verfahren, das im Rahmen einer Einzelvermarktung der Grundstücke die architektonische Qualität sichert. Ziel war die Schaffung eines hochwertigen Ensembles in Anlehnung an die Formensprache der klassischen Moderne. Anlass der Planung war der 125. Geburtstag von Ernst May, der in den 1920er Jahren als Stadtbaurat verantwortlich für das „Neue Frankfurt“ zeichnete. Der anspruchsvolle Planungs- und Entwurfsprozess folgte vorgegebenen Gestaltungsregeln, die sowohl eine hohe architektonische Qualität des einzelnen Objektes als auch einen einheitlichen Charakter des Quartiers im Blick hatte. Baubeginn für das Projekt war im Oktober 2012.

Die Baukörper sollten geradlinige, kubische Formen aufweisen, als dominierende Fassadenfarbe war Weiß vorgeschrieben, Akzente mit hochwertigen Materialien waren möglich. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens wurde eine Auswahl an Architekten eingeladen, die anhand der Gestaltungsvorgaben ein modernes Einfamilienhaus entwerfen sollten. Eine Jury wählte aus den eingegangenen Vorschlägen die besten Entwürfe aus. Die Bauherren konnten sich dann für einen der prämierten Architekten entscheiden. Die Gesamtfläche des Quartiert beträgt knapp 12.900 Quadratmeter, es standen Grundstücke in Größen zwischen 365 und 471 Quadratmeter zur Verfügung.