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Projekt Frankfurt-Riedberg auf gutem Weg

Aufhebung der Entwicklungssatzung für Mitte des Jahres geplant

© Dirk Laubner Berlin
© Dirk Laubner Berlin
01
Mär

Die Entwicklung des neuen Stadtteils Riedberg ist weit vorangeschritten, mehr als 90 Prozent der geplanten Wohneinheiten sind realisiert oder durch Bauverpflichtungen gesichert. Die Herstellung der sozialen Infrastruktur und der öffentlichen Grünflächen ist zu einem großen Teil erfolgt, der Grundstückserwerb, die Bodenordnung und die technische Erschließung sind bis auf Restarbeiten abgeschlossen. Auf Basis der sehr positiven Gesamtentwicklung legt der Magistrat einen Vortrag an die Stadtverordnetenversammlung vor, der die Aufhebung der Entwicklungssatzung zum 30. Juni 2016 zum Inhalt hat. Mit diesem Schritt soll der Einsatz des Planungsinstruments „Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ formal beendet werden. Mit der Aufhebung der Entwicklungssatzung geht eine der größten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen in Deutschland ihrem Ende entgegen. Die Kontinuität der weiteren Entwicklung und die Fertigstellung der ausstehenden Bauvorhaben sind gewährleistet. Die HA Stadtentwicklungsgesellschaft soll das Vorhaben als Dienstleister der HA Hessen Agentur GmbH für die Stadt Frankfurt am Main bis zum Abschluss des Gesamtvorhabens betreuen.

„Wir sind mit der sehr positiven Gesamtentwicklung der Maßnahme und dem Projektmanagement durch die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH äußerst zufrieden“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Die Stadt Frankfurt am Main und die HA Stadtentwicklung haben es geschafft, einen sehr lebendigen und vielfältigen neuen Stadtteil für Frankfurt am Main zu entwickeln.“ Die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Am Riedberg“ wurde auf der Grundlage einer am 7. Mai 1997 in Kraft getretenen Satzung durchgeführt. Ziel war die Mobilisierung von neuen Bauflächen zur Deckung eines festgestellten erhöhten Wohnungsbedarfes in Frankfurt am Main. „Der Einsatz des Instrumentes ‚Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme‘ bot die Gewähr dafür, dass die Entwicklung auf dem Riedberg aktiv gesteuert werden konnte“, sagt HA SEG-Geschäftsführer Friedhelm Flug. „Wir verfolgen dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der die unterschiedlichen Arbeitsbereiche zusammenbringt und eine Entwicklung aus einem Guss ermöglicht: Das betrifft die öffentliche und private Infrastruktur ebenso wie Park- und Sportanlagen.“

Wohnungen für erhöhten Bedarf geschaffen / Wohnungsbau weiterhin auf sehr hohem Niveau

Auf einer Fläche von rund 267 Hektar entstanden und entstehen insgesamt 6.300 Wohneinheiten für etwa 15.000 Einwohner. „Das Ziel, ein vielfältiges Angebot an Wohnmöglichkeiten für den Frankfurter Wohnungsmarkt bereit zu stellen, konnte in vollem Umfang erreicht werden“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Das geschaffene Wohnangebot umfasst dabei unterschiedliche Wohnungsmarktsegmente und Wohnungstypen und reicht von öffentlich gefördertem Wohnungsbau bis hin zu hochwertigen Eigentumswohnungen. Von den Mietwohnungen sind mit 26 Prozent mehr als ein Viertel als geförderter Wohnungsbau entstanden.“ 

Vielfältige Wohnangebote

In den vergangenen fünf Jahren konnten im Durchschnitt über 500 Wohneinheiten pro Jahr entwickelt werden. Die Vermarktung und der Wohnungsbau bewegen sich derzeit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, Immobilien auf dem Riedberg sind nach wie vor sehr gefragt. Allein im ersten Halbjahr 2015 sind insgesamt knapp 500 Menschen auf den Riedberg gezogen. Von den bislang veräußerten Wohneinheiten entfallen 23,2 Prozent auf Einfamilienhäuser und 76,8 Prozent auf den Geschosswohnungsbau. Neben familienfreundlichen Wohnformen wie Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser wurden auch Miet- und Eigentumswohnungen ebenso wie Studierendenapartments, Seniorenwohnungen, ein Seniorenpflegeheim oder Flächen für Bauherrengruppen und  Wohnungsbaugenossenschaften zur Verfügung gestellt. Auch ein Mutter-Kind-Haus und Wohnheime für Menschen mit Behinderungen gehören zum Stadtteil. 

Positives Projektergebnis 

Das Projektergebnis der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme wird nach aktueller Berechnung rund +100,4 Millionen Euro statt +32,4 Millionen Euro (Prognose 2013) betragen. Im Projektergebnis wird das Endsaldo, das sich aus den Gesamteinnahmen und -ausgaben ergibt, den geschaffenen Vermögenswerten gegenübergestellt – wie Straßen, Parks Kitas und Schulen.